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Kunsthaus
Graz - "Eisernes Haus" |
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Restaurierung
und Konservierung
der gusseisernen Fassade
des "Eisernen Hauses" in Graz
Heute: Kunsthaus Graz
Bauzeit von 1846 bis 1848

Stich von Vinzenz Reim, 1848
Der
Architekt J. B. Withalm entwarf 1846 den später als
„Eisernes Haus“ bekannten Bau, der als Vergnügungsstätte,
Kaufhaus, Wohnungen und Café für Spiel und Entspannung
genutzt wurde.

Café Meran im Eisernen Haus, vor 1889
Ursprünglich plante Withalm das „Eiserne Haus“
als zweigeschossigen, verglasten
Gusseisenskelettbau.
Er veränderte aber den Entwurf und ließ nur die Fassade des
Obergeschosses in Gusseisen
ausführen. Sie wird von
Sandsteinstützen mit Ziegelbögen und
Ziegelausfachungen
getragen. Wegen der Exaktheit der
Verarbeitung und der
hervorragenden Qualität des Materials
ist die Fassade
des Eisernen Hauses für die Zeit ein
herausragendes Beispiel
der Gusseisenverarbeitung in Europa.

Das Eiserne Haus vor dem Umbau, 2000
Nach eingehenden Untersuchungen stellte sich heraus, dass
nur die Ost- und Westfassade als Originalbestand erhalten
geblieben ist und für das neue Kunsthaus Graz in das
Gesamtkonzept integriert werden sollte.

Die Restaurierungsmaßnahmen wurden in Form einer
ARGE (Arbeitsgemeinschaft mit zwei gleichberechtigten Partnern)
für die Außen- und Innenfassade aus- und durchgeführt:

-
Reinigung von
Fugen und Spalten
-
Kontrolle der
Stabilität von Anbindungen der Gussteile
-
Fixieren
loser Kleinteile
-
Statische
Sicherung beschädigter Gussteile
-
Verkitten von
Fugen und Spalten
-
Kleben von
Bruchstellen
-
Aufbringen
eines Korrosionsschutzes



Ansicht Innenraumfassade


Foto: Markus Zechner
"Modern" und "Alt"
- ein gelungenes Konzept
Foto: Markus Zechner
Foto: Markus Zechner
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