|
Lessing-Denkmal
Gänsemarkt, Hamburg
|
zurück
|
Bronzeguss auf Granitpostament von 1881
Künstler: Fritz Schaper
Restaurierung
und Konservierung
Die
Lessing-Gesellschaft ermöglichte mit Hilfe von Sponsoren zu Lessings
275. Geburtstag eine umfangreiche Restaurierung und Konservierung des
Denkmals.
Siehe hierzu auch unsere
Seite
Sponsoring
Am
8. September 1881 wurde das Denkmal auf dem Gänsemarkt mit vielen
Zuschauern und Mitgliedern des Senats und der Hamburger Bürgerschaft
feierlich enthüllt.
Die
Anregung zur Errichtung eines Lessing-Denkmals ging aus vom Verein für Kunst und Wissenschaft,
einer 1868 gegründeten Vereinigung
zur Pflege geistigen und geselligen Verkehrs und zur Förderung
wissenschaftlicher und künstlerischer Bestrebungen.
In
einem Rundschreiben aus dem Jahr 1877 an führende Männer Hamburgs heißt
es: „ Der Vorstand hat diese Anregung in Erwägung gezogen. Derselbe
ist von der Überzeugung durchdrungen, dass es keinen angemesseneren
Schmuck für unsere an solchen Monumenten nicht reichen Stadt geben
kann, als ein Denkmal des Mannes, dessen bahnbrechendes
schriftstellerisches Wirken im Dienste echt nationaler Kunst mit dem
Namen Hamburgs auf ewige Zeiten verknüpft ist.“
Nachdem
die Bronzefigur 1940 der Einschmelzung zur Granatenfabrikation knapp
entgangen war, zerbrach sie drei Jahre später bei einem Bombenangriff.
Im Heiligengeistfeld vergraben, überstand das zerlegte Denkmal den
Krieg und wurde am 18. Mai 1955 wieder am alten Platz aufgestellt.
Im Jahr 1985 kam das Denkmal nach mehreren Umsetzungen an seinen
heutigen Platz auf dem Gänsemarkt zurück.
Vorzustand

Nach Reinigung und Abnahme der
schwarzen
Schmutzkruste
und
Konservierung
Reinigung, Freilegung
der Bronzeoberfläche. Entfernung
der schwarzen Schmutzkrusten und
Konservierung

